Die 2 Geschäftsmodell-Welten

Jedes Unternehmen kann neue Geschäftsmodelle entwickeln. Dies ist eine Frage des Vorgehens.

Am Anfang steht die Entscheidung, wofür neue Geschäftsmodelle entwickelt werden sollen. Entwickelt man ein Geschäftsmodell im Rahmen eines bestehenden Unternehmens weiter?

Oder, werden völlig neue Geschäftsmodelle für neue Zielgruppen, Märkte oder Produkte entwickelt? Handelt es sich also um Geschäftsmodelle, die die Zukunft des Unternehmens ausmachen werden. 

HEUTE

Jedes Unternehmen hat sein „Brot und Butter“-Geschäft. Das was den Unternehmenserfolg ausmacht: erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen, einen festen Kundenstamm, eingespielte Prozesse und gute Mitarbeiter. Alles läuft!

Wenn Krisen auftreten oder festgestellt wird, dass etwas nicht mehr so läuft wie früher, wird optimiert und nachjustiert. Produkte und Dienstleistungen werden verbessert. Geschäftsmodelle verändert, z. B. digitalisiert, um Kunden nicht mehr nur stationär, sondern zukünftig auch online und virtuell zu erreichen.

Es geht also um das Managen und erhalten des bestehenden Geschäfts.

Auch wenn es Abweichungen und Veränderungen gibt, die Rahmenbedingungen sind bekannt. Das Unternehmen kann sich auf vieles Verlassen.

Das macht das Entwickeln neuer Geschäftsmodelle etwas einfacher, weil die Rahmenbedingungen lange bekannt sind. Es macht die Entwicklung aber auch schwerer, weil es schwierig ist, das „alte“ Denken zu überwinden, die „Betriebsblindheit“ los zu werden und mit einem „frischen Blick“ an das bestehende Unternehmen und seine Strukturen heranzugehen.

Aber, irgendwann erreicht jedes Produkt oder jedes Geschäftsmodell das Ende seines Lebenszyklus. Was dann?

MORGEN

Wer morgen (immer noch) erfolgreich sein will, muss frühzeitig damit beginnen, an seinem Geschäft von Morgen zu arbeiten! An neuen Produkten und Dienstleistungen, neuen Märkten, neuen Zielgruppen, neuen Geschäftsmodellen, …

Wer morgen noch ein erfolgreiches Unternehmen führen will, sollte parallel zum bestehenden Geschäft neue Geschäftsfelder entwickeln. Und dies frühzeitig und nicht erst, wenn eine Krise das Unternehmen dazu zwingt. 

Im Gegensatz zum Heute, wo vieles sicher ist, herrscht in diesem Bereich eine große Unsicherheit. Eine Unsicherheit, die eine andere Haltung und ein anderes Vorgehen erfordert.

Das Unternehmen kann sich im Morgen mit Start-Ups vergleichen, die ebenfalls auf der Suche nach ihrem Geschäft und einem funktionierenden Geschäftsmodell sind.  

Die 3 Erfolgsfaktoren bei der Geschäftsmodell-Innovation

Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle begünstigen folgende Erfolgsfaktoren:

Kundenorientierung

Viele Unternehmen stellen die technische Lösung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Weil sie sie beherrschen, nicht weil der Kunde sie wünscht. Daher gehen viele Lösungen an den Bedürfnissen der Kunden vorbei. 

Kunden erhalten ein Unternehmen am Leben. Wenn die Kunden nicht bereit sind für einen Nutzen zu zahlen, gibt es das Unternehmen (bald) nicht mehr! 

Daher sollte die Optimierung eines bestehenden Unternehmens oder der Aufbau eines Neuen immer auf den Kunden abzielen. Es sollte (nur) das als Produkt angeboten werden, was sich der Kunde wirklich wünscht.

Aus diesem Grund arbeiten viele Unternehmen, wie z. B. Vaillant, mit Kundenprofilen. Sie wollen den Kunden (noch) besser zu verstehen!

Risikominimierung

Neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und Dienstleistungen, das Erreichen neuer Kunden kostet Geld. Oft sogar viel Geld!

Bevor ein Unternehmen also in neue Geschäftsideen und Geschäftsmodelle investiert, sollte es möglichst schnell herausfinden, welche Ideen und Modelle tragfähig sind und welche nicht!

Tragfähig sind eine Idee bzw. ein Geschäftsmodell dann, wenn der Kunde sie wünscht, sie technisch umsetzbar ist und sie Geld einbringt!

Es geht darum „Investitionsruinen“ zu vermeiden. Es soll nicht irgendetwas umgesetzt werden! Es wird nur das umgesetzt, was nachweislich ein tragfähiges Unternehmen in der Zukunft bilden kann! 

Start-Ups setzen schon seit Jahren Techniken und Prozesse ein, um schnell und günstig nachzuweisen, dass ihre Geschäftsidee trägt. Investoren investieren erst in Start-Ups, wenn sie den Erfolg ihres Produktes bzw. ihres Geschäftsmodells nachweisen können (Proof of Concept). Bestehende Unternehmen können davon lernen.

Planvolles Vorgehen

Wer schnell neue Ideen für das Unternehmen von MORGEN entwickeln möchte, sollte planvoll vorgehen.

Dazu gehören die richtige Einstellung und das richtige Team. Diese Aufgabe muss offen und ohne Vorurteile angegangen werden. Man darf keine Angst vor Fehlern haben. Ein Suchprozess wie dieser ist immer mit Rückschlägen, Umdenken und Neubewerten verbunden.

Gerade bestehende Unternehmen scheuen sich davor, diesen Weg zu gehen, weil er neben dem Tagesgeschäft bewältigt werden muss. Das ist richtig!

Kleine und mittelständische Unternehmen haben aber den Vorteil, dass sie ohnehin agiler und flexibler arbeiten. Es reicht oft schon die Entwicklung einiger weniger neuer Ideen, weil sie nicht wie Konzerne ein neues Millionengeschäft aufbauen müssen.

Außerdem helfen moderne visuelle Werkzeuge und Kreativtechniken dabei, die Dinge schnell und übersichtlich auf den Punkt zu bringen. Das spart langwierige Diskussionen.

Wie dieser Prozess und die einzelnen Schritte aussehen erfahren Sie hier.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie mehr wissen? Sind Sie an einer Zusammenarbeit interessiert?

Sie können mich gerne anrufen oder mir über den folgenden Link eine Nachricht zukommen lassen!