„Man muss nicht nur mehr Ideen haben als andere, sondern auch die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, welche dieser Ideen gut sind.“

Linus Pauling, zweifacher Nobelpreisträger

Risiko senken

Wissenschaftler des Instituts für angewandte Innovationsforschung (IAI) an der Ruhr-Universität Bochum attestieren den Neuproduktideen technologieorientierter Unternehmen eine Flopquote von 95 % (2018).

Von den Produktideen, die es bis zur Markteinführung schaffen, wird nur jede zweite zum Markterfolg.

Was bedeutet das für die Entwicklung neuer Produkt- und Dienstleistungsideen bzw. neuer Geschäftsmodelle?

Das Risiko eines Flops ist sehr hoch! Daher muss man schon im Entwicklungsprozess alles daransetzen, dieses Risiko zu minimieren.

Aber, wie macht man das?

In den vergangenen Jahren hat sich hierfür eine Vorgehensweise herauskristallisiert, die auf das systematische Testen der Ideen angelegt ist.

Annahmen identifizieren

Viele Unternehmen gehen bei ihrer Produktentwicklung von Annahmen aus. Sie entwickeln auf dieser Grundlage neue Produkte und Dienstleistungen.

Zu glauben, was der Kunde wünscht, und es konkret zu wissen, macht einen großen Unterschied aus.

Deshalb stellt ein systematischer Entwicklungsprozess zunächst einmal alles in Frage, wofür es keinen schlüssigen Beweis gibt.

Ich kann glauben, dass sich viele Kunden für ein bestimmtes Produkt interessieren. Sicher bin ich mir erst, wenn es mir viele Kunden gesagt haben. Noch sicherer wäre ich, wenn viele Kunden das Produkt bereits vorbestellt hätten (Beispiel: Crowdfunding).

Testen

Die Annahmen, die zu überprüfen sind, können z. B. folgende Fragen verdeutlichen:

Hat der Kunde überhaupt ein Problem?
Hat er das Problem, das ich ihm unterstelle?

Welche potenzielle Lösung stößt auf das größte Interesse?

Ist ein Kunde (überhaupt) bereit für eine Lösung zu bezahlen?
Was wäre er bereit zu bezahlen?

Sind die Annahmen identifiziert, müssen Sie bestätigt oder als falsch identifiziert werden. 

Hierzu hat es sich bewährt konkrete Tests durchzuführen. Diese Tests können von einfachen Interviews, zur Identifizierung der Problemlagen des Kunden, bis zu simulierten Verkäufen eines Produktes reichen.

Annahmen zu überprüfen ist nicht ganz einfach und erfordert bisweilen etwas Kreativität, aber grundsätzlich ist dies machbar.

Es bedarf einer großen „Neutralität“ und der Bereitschaft Ideen über Bord zu werfen, wenn sie sich in den Tests als nicht tragfähig erweisen. Große „Ehrlichkeit“ ist hier gefragt.

Der größte Feind in diesem Prozess ist die „Voreingenommenheit“! Denn natürlich können Tests so angelegt werden, dass sie zum gewünschten Ergebnis führen.

Stichproben müssen ausreichend groß sein und unerfreuliche Ergebnisse dürfen nicht „unter den Teppich gekehrt“ werden, um eine Idee doch noch durchzukriegen.

Das begleitende Coaching trägt dazu bei, den Prozess zu gestalten, passende Tests für unterschiedliche Fragestellungen zu entwickeln und Ergebnisse richtig zu interpretieren.

Ziel ist es, nur die Ideen wirklich weiterzuverfolgen die Aussicht auf Erfolg haben. Denn setzt man eine Idee endgültig um, muss investiert werden. Dann wird es richtig teuer.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Möchten Sie mehr wissen? Sind Sie an einer Zusammenarbeit interessiert?

Sie können mich gerne anrufen oder mir über den folgenden Link eine Nachricht zukommen lassen!